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Out & About Friedrichshafen

20. März 2017

Donnerstag

Meine letzte Urlaubswoche war angebrochen und nach dem ich mich von den kalten Temperaturen in Berlin quasi erholt habe, freute ich mich auf meine Reise nach Friedrichshafen. Ich besuchte meine beste Freundin Katja in ihrer neuen Wohnung, quasi in ihrem neuen Zuhause seit dem sie dort studiert.

Ich packte meine Rucksack, nahm mein Rennrad und setzte mich mit einem guten Buch in den Zug und genoss die Sonne. Ich liebe übrigens die Fahrt durch den Schwarzwald an den Bodensee, sie ist schnell und hat einen wunderschönen Ausblick.

Freitag

Am Freitag war für mich eine Premiere: Studentin für einen Tag an der ZU in Friedrichshafen. Ich war quasi in einem ZUstand von Vorfreude und Neugier, gepaart mit Müdigkeit und Muskelkater. Das letzte Mal Fahrrad bin ich nämlich im Herbst und alles andere als Bergauf gefahren.
Als Fazit muss ich sagen: Es hat mir super viel Spaß gemacht mal wieder so richtig mein Köpfchen anzustrengen. Meine Kenntnisse aus der Schule in einem kreativen und energetischen Umfeld anwenden. Ich bin mir nun mehr als vorher bewusst, dass es mich nach meiner Ausbildung wahrscheinlich noch an eine Universität verschlagen wird.

Nach der Pflicht folgt das Vergnügen!

Wir verbrachten also den restlichen Tag im Strandbad. Ich habe mich gefühlt wie am Meer. Das Rauschen des Wassers, die Sonne im Gesicht und gute Musik rundeten den Tag ab. Endlich konnte ich mal die Sorgen der vergangenen Tage & Wochen ein bisschen ausblenden und einfach nur den Moment mit meiner besten Freundin genießen.

Samstag

Das eigentliche Event meines kleinen Trips und die Vorfreude darauf ließen die Stunden wie im nu vergehen.
Nach Ausschlafen, Avocado Frühstück und einer Zugfahrt, kamen wir in Ravensburg an. Doch bevor es in die heiße Phase ins Douala und zu den Boys von KIZ aka Turntable Hools ging, aßen wir noch mit Freunden, extra für den angereisten Abend, zu Abend und besuchten einen Freund im Schillerbad. Ungezwungene Atmosphäre, kühles Bier und live Musik verwandelten die WG in einen Hotspot für das richtige Warm Up.
Und was soll ich sagen, außer: geiler Club, geile Location, geile Jungs.
Bis in die Morgenstunden rockten wir die Tanzfläche, bis das Wasser im Kellergewölbe nur so von der Decke tropfte und der Bass unsere Herzen zum beben brachte. Wiederholungsbedarf!

 

Mit auf der Reise war dieses Buch: BLACK OUT von Marc Elsbger
„An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, zu den Behörden durchzudringen – erfolglos. Als der Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, werden dubiose E-Mails auf seinem Computer gefunden. Selbst unter Verdacht wird Manzano eins klar: Ihr Gegner ist ebenso raffiniert wie gnadenlos. Unterdessen liegt Europa im Dunkeln, und die Menschen stehen vor ihrer größten Herausforderung: Überleben.“

Ich muss sagen, so sehr hat mich schon lange kein Buch mehr in seinen Bann gezogen. Die Spannung frisst einen gerade zu auf. Am besten gefällt mir der Realitätsbezug zu unserer Abhängigkeit und die Konsequenzen für unser digitales Zeitalter. Noch bin ich nicht am Ende, aber ich kann es kaum erwarten!

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